Sonntag, 8. Dezember 2013

Analyse des Schulgebäudes



Außen:

Das Gebäude ist blockartig und grau.

Die Fenster bilden waagrechte Bänder aus breiten Glasscheiben, darüber jeweils eine schmale Reihe aus Milchglasfenstern.

3/4 der Fassade sind mit diesen großen Fenstern durchbrochen, ein Viertel ist massive Mauer mit kleinen Fensterbändern.
Zwischen den Fenstern kann man die durchlaufenden senkrechten Trägersäulen des Gebäudeskeletts erkennen.
Außerdem kann man schon von außen die Aufteilung in verschiedene Stockwerke und Zimmer  erkennen.

Die Ost-Fassade des Gebäude ist ein liegendes Rechteck, die Hauptrichtung ist waagrecht.

Der Eingangsbereich wirkt von außen betrachtet, trotz der großen Glasflächen, sehr dunkel.

Man erwartet im Inneren einen dunklen, normal hohen Raum.


Innen:

Im Gegensatz zu den Erwartungen ist der Innenraum hell, lichtdurchflutet und offen. Der Blick geht über drei Stockwerke frei zu den Oberlichtern des Daches.
Es gibt einen Sog in die Höhe durch die durchlaufenden senkrechten Säulen der Atriumöffnung.
Von der Mitte des Raumes aus können die Wände nicht gesehen werden, die Brüstungen rings um den Lichthof scheinen zu schweben.
Das Licht, das durch die Türen hereinkommt kann durch die Durchbrüche in der Treppe hindurchfluten, die Treppe schließt also den Raum nicht komplett zu den Türen hin ab.

Die Erwartungen eines dunklen, kleinen Raumes oder Ganges werden in ihr Gegenteil verkehrt:

Natürliches Licht, der Raum ist großzügig und überschaubar.
Bei der Hauptrichtung spielt die Senkrechte durch die Höhe eine größere Rolle als außen.

Der Haupteingang im Untergeschoß würde eher den Erwartungen entsprechen: durch die Größe des Raumes wirkt die Decke niedrig und der Raum insgesamt dunkel, durch den Treppenblock und die Wand hinter den Automaten wird die Übersichtlichkeit eingeschränkt.

Die Wände sind lediglich Füllwände, die Säulen sind die eigentlichen Träger des Gebäudes.

Protokoll: W.H. 2KU2 2013

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